Die Entscheidung der Jury wird für viele nicht überraschend gewesen sein. Am 10. Oktober 2011 um 18:50 Uhr wurde bekannt gegeben, dass Eugen Ruge den Deutschen Buchpreis 2011 erhalten hat, für seinen Roman In Zeiten des abnehmenden Lichts, der den Untertitel “Roman einer Familie” trägt. Damit zeichnete der Börsenverein den besten Roman des Jahres in deutscher Sprache aus. Ruge war der Debütant auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises 2011 und setzte sich gegen Marlene Streeruwitz und Sibylle Lewitscharoff durch, die ebenfalls als aussichtsreiche Kandidatinnen galten. Auch Jan Brandts Roman Gegen die Welt, der beim DuMont-Verlag erschienen ist, rechneten einige Kritiker hohe Siegchancen zu. Doch die DDR-Familiensaga von Ruge machte das Rennen. Sein Roman ist bei Rowohl erschienen. Weiterlesen
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