Effi Briest: Zusammenfassung und Inhaltsangabe

Effi Briest: ZusammenfassungEine beliebte Klausuraufgabe bzw. Hausaufgabe im Deutsch-LK ist eine Zusammenfassung von Effi Briest zu schreiben. Eine Inhaltsangabe von Effi Briest ist glücklicherweise die leichteste Aufgabe bzw. Klausurfrage, die es gibt. Die Handlung des Romans lässt sich nämlich mühelos zusammenfassen, v.a. wenn man die Handlungselemente gruppiert. Eine sinnvolle Einteilung der Romanhandlung ist beispielsweise eine Unterteilung in die jeweiligen Orte der Handlung. Man sieht dann recht schnell, dass der Roman eine relativ überschaubare Dreiteilung erlaubt: Die Kapitel, die in Hohen-Cremmen spielen, die Kapitel, die in Kessin spielen und die finalen Kapitel, die in Berlin spielen. Hohen-Cremmen, Kessin, Berlin – mit dieser Einteilung behält man leicht den Überblick über Effi Briest. Weiterlesen

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Literatur im Feuilleton, Januar 2010

Literatur im Feuilleton, JANUAR 2010Im Januar 2010 gab es in den deutschen Feuilletons erwartungsgemäß wieder hochwertigeres Literatur-Feuilleton, als in den unmittelbar vorangehenden Monaten. Die Weihnachtszeit, die zusammen mit den beiden Buchmesse-Phasen (Frankfurt und Leipzig), zu den umsatzstärksten Zeiten des Buchhandels gehört, bringt es mit sich, dass in erster Linie ein gewisser Massengeschmack bedient wird. Vampir-Romane schienen letztes Jahr besonders angesagt gewesen zu sein, der Erfolg von schwedischen, am Fließband produzierten Krimis riss auch 2009 offenbar nicht ab und Dan Brown war wohl der meistgelesen Autor des verklungenen Jahres. Daran kommt dann leider auch kein Feuilleton vorbei und so geht in der Adventszeit der Buchverkauf rauf, die Qualität jedoch: runter. Das neue Jahr startet dann immer mit einem kleinen Qualitätsschub – und das war auch im Januar 2010 nicht anders. Hier daher ein Überblick über die lesenswertesten Literatur-Beiträge aus den Feuilletons im Januar 2010. Weiterlesen

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J.D.Salinger im Alter von 91 Jahren gestorben

Ein Buch. Manchmal braucht es nicht mehr, um berühmt zu werden. So wie Proust die Suche nach der Verlorenen Zeit schrieb, schrieb Salinger The Catcher in the Rye. Diesen zornig-melancholischen Adoleszenzroman, der schon so viele Leserinnen und Leser seitdem beeindruckt und geprägt hat.

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Zeit und Bewusstsein in Virginia Woolfs To the Lighthouse

Virginia Woolf, FotografieAm 14. Mai 1925 wird Virginia Woolfs Roman Mrs Dalloway im englischen Verlag Hogarth Press veröffentlicht sowie im US-amerikanischen Verlag Harcourt, Brace & Co., New York. Am selben Tag notiert Woolf in ihrem Tagebuch, sie wolle von ihren journalistischen Aufgaben Abstand nehmen, um sich für die nächste Zeit vollständig mit ihrem neuen Roman To the Lighthouse auseinandersetzen zu können.

This is going to be fairly short; to have father’s character done complete in it; and mother’s; and St. Ives; and childhood; and all the usual things I try to put in – life, death, etc. But the centre is father’s character, sitting in a boat, reciting We perished, each alone, while he crushes a dying mackerel. (Diary 76-77; May 14th 1925)

To the Lighthouse wurde letztlich doch nicht so kurz wie ursprünglich angedacht und die Arbeit am Roman sollte Woolf zwei volle Jahre beschäftigen. Vor allem das zweite Kapitel des Romans mit dem Titel “Time Passes” verdient bei einer Lektüre besondere Aufmerksamkeit. Weiterlesen

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Literatur 2010 – Eine Jahresvorschau

Literatur 2010 - Eine VorschauEnde Dezember ist die Zeit, in der man für gewöhnlich mit Jahresrückblicken bombardiert wird (siehe: Stern, Süddeutsche, Welt, FAZ, Tagesschau, Focus uvm.). Wie war 2009? Was hat es gebracht? Welche Überraschungen gab es? Was war gut, was war schlecht? Jahresrückblicke sind im Dezember so unvermeidlich wie der Adventskalender. Nicht, dass ich einen guten Jahresrückblick nicht gerne lesen würde, aber irgendwie gehöre ich schon seit jeher zu den neugierigen Menschen, die viel weniger interessiert, was passiert ist, als was passieren wird. An dieser Stelle daher kein Rückblick auf 2009 (dafür ist das Archiv meines Blogs da!) sondern eine Vorschau, was uns – in Sachen Literatur – 2010 erwarten wird. Weiterlesen

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Twitter + Literatur = Twitteratur

Twitter & LiteraturTwittern ist verbreitet. Politiker twittern, Zeitungen twittern, das Fernsehen twittert, Blogger twittern, Filmstars twittern, öffentliche Einrichtungen twittern, die Schwiegermutter twittert, Spammer twittern… Es muss also korrigiert werden, nicht: Die  Spatzen pfeifen es von allen Dächern, sondern alle Spatzen pfeifen von einem Dach – und das heißt eben: Twitter. Keine Frage, wenn so promiente Menschen wie der US-amerikanische Präsident twittern (bzw. sein Wahlkampfbüro), dann muss es auch irgendwo Literatur-Gezwitscher geben. In diesem Artikel geht es also um Twitter & Literatur bzw. Literatur & Twitter. Gibt es eine eigene Twitter-Literatur (eine Twitteratur)? Welche Literaten twittern? Welche literarischen Institutionen twittern? Und welchem Literaturmenschen sollte man bei Twitter unbedingt folgen (außer mir natürlich)? Weiterlesen

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George Eliot, Silas Marner – Inhaltsangabe und Inhaltsanalyse

Silas Marner, George Eliot, InhaltsangabeSilas Marner ist der dritte Roman von George Eliot, der Autorin von Middlemarch. Der Roman wurde 1861 veröffentlicht, nachdem Eliot ihn in sehr kurzer Zeit niedergeschrieben hatte. Silas Marner spielt in einer nicht genauer zu bestimmenden Zeit im frühen 19. Jahrhundert in der mittelenglischen Provinz (vermutlich in der Grafschaft Warwickshire). Der fiktive Ort, an dem Silas Marner, die Hauptfigur des Romans lebt, heißt Raveloe und so lautet der Untertitel des Romans auch: The Weaver of Raveloe. Der Roman ist der kürzeste Roman von George Eliot, was auch ein Grund ist, weswegen er besonders häufig in der Schule gelesen wird. Daher konzentriert sich dieser Artikel (nach dem eher ausführlichen Artikel über Middlemarch) auf die klassischen Schul-, Abitur- und Klausurfragen zu Silas Marner, damit alle Englisch-LK oder GK-TeilnehmerInnen sich in Kürze den Roman erschließen können. Weiterlesen

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Marie NDiaye erhält den Prix Goncourt

Marie NDdiaye erhält den Prix Goncourt 2009Der Prix Goncourt, die höchste französischsprachige Auszeichnung für Literatur, ging im Jahr 2009 an die Schriftstellerin Marie NDiaye. NDiaye ist 1967 im Département du Loiret geboren, Region Centre, ca. 75 km von Paris entfernt. Bereits als Teenager veröffentlichte sie ihren ersten Roman, der den Titel trug: Quant au riche avenir. Seit ca. 1999 hat sich NDiaye jedoch aufs dramatische Fach verlegt und schreibt seitdem viel für das Theater. NDiaye lebt seit einiger Zeit mit ihrer Familie in Berlin. Damit zeichnete die Jury zum ersten Mal in der Geschichte des Prix Goncourts eine schwarze Frau aus. Mit ihrem Roman Trois femmes puissantes (dt.: Drei starke Frauen) konnte NDiaye das Kommitee der Académie Goncourt überzeugen. Der Roman, den ich bislang noch nicht gelesen habe, soll im nüchternen Stil des nouveau roman die Geschichte der im Titel erwähnten drei Frauen erzählen. Zwar ist der Preis bloß mit einem symbolischen Preisgeld in Höhe von 10 Euro dotiert. Die Verkaufszahlen für NDiayes Roman jedoch dürften in den nächsten Tagen in die Höhe schießen. Auf Deutsch sind einige ihrer Werke bei Suhrkamp erhältlich, weitere Übersetzungen dürften Anfang 2010 folgen. Weiterlesen

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Remarque, Im Westen nichts Neues (1929) – Erläuterung

Remarque: Im Westen nichts Neues (1929) - All Quiet on the Western FrontDie Geschichte von Im Westen nichts Neues ist die Geschichte des größten Bucherfolges, den die Welt je gesehen hat. Ob mittlerweile Harry Potter-Romane die Rekorde von Remarques Roman gebrochen haben, ist schwierig zu sagen, eins steht auf jeden Fall fest: auf Neuhochdeutsch müsste man Remarques Roman „Im Westen nichts Neues“ wohl einen Smash-Hit nennen. Remarque selbst war bei der Niederschrift des Romans gerade 30 Jahre jung. Der Roman Im Westen nichts Neues gehört bis heute in den festen Lektürekanon der Schul-Oberstufe. Eine kurze Interpretation von Im Westen nichts Neues kann also für die kommende Klausur, die Abiturprüfung oder das Schulreferat nicht verkehrt sein… Weiterlesen

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William Shakespeare, The Tempest, Interpretation

Shakespeare, The Tempest, Titlepage, First FolioGanz banal ließe sich sagen: Sind am Ende die Helden des Stückes tot, dann war’s ne Tragödie; heiraten die Helden am Ende, dann war’s ne Komödie. Nun, so gesehen müsste man Shakespeares The Tempest als Komödie klassifizieren: niemand ist am Ende tot, stattdessen gibt’s eine Hochzeit. Für die Klassifizierung des Sturms als Komödie spricht auch, dass diese Gattungsbezeichnung in der ersten gedruckten Fassung des Stückes, der Folio-Ausgabe von 1623 (Shakespeare war zu diesem Zeitpunkt schon gut sieben Jahre tot), genannt wird. Allerdings merkte schon Harold Bloom an, dass er keiner Aufführung des Sturms beigewohnt hätte, in der das Publikum herzhaft gelacht hätte. Häufig findet man daher die Bezeichnung “romance” für das Stück. Eine Bezeichnung, die einiges für sich hat, gegen die allerdings auch einiges spricht. Wie nähert man sich also diesem berühmten Shakespeare-Drama – und was die Abiturient/innen betreffen dürfte: was kann man in einer Klausur zu Shakespeares The Tempest Vernünftiges über dieses schwierige Drama sagen?!
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