Archiv des Autors: ekron

W. Somerset Maugham: Ashenden oder Der britische Geheimagent (1928)

Hier erzählt jemand, der weiß wie es wirklich war, jetzt erfahren wir, wie das Leben eines Geheimagenten zur Zeit des Ersten Weltkriegs aussah. Die ungeschönten Tatsachen berichtet von einem, der zugleich Schriftsteller und Geheimdienstagent für den Military Intelligence, Section 6 … Weiterlesen

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Alain Badiou: Versuch die Jugend zu verderben (2016)

Dieser Essay – um einen solchen handelt es sich bei Alain Badious Versuch, die Jugend zu verderben nämlich – löst ein zentrales Versprechen nicht ein: Hier wird niemand verdorben, und schon gar nicht die Jugend. Insbesondere nicht in dem engen … Weiterlesen

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Neues Geld und alter Adel: Henry James, Die Europäer (Neuübersetzung von Andrea Ott)

„Nichts ist mein letztes Wort über irgendetwas – ich bin übersubtil und analytisch.“ So schreibt Henry James in einem Brief vom März 1879 angesichts seines Romans The Europeans (dt.: Die Europäer). Sein älterer Bruder, der Philosoph und Psychologe William James, … Weiterlesen

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Von Typen und Thesen: Mirna Funk, Winternähe (2015)

Es scheint, als würden die Abstände zwischen aktuellen Ereignissen und deren ästhetischer Aufarbeitung immer geringer. Ob dieser Eindruck den historischen Tatsachen entspricht, müssen Literarhistoriker prüfen. Tatsache bleibt, dass Leserinnen und Leser in der Regel nicht lange auf die Fiktionalisierung einschneidender … Weiterlesen

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Joseph Conrad, Nostromo (1904)

Kurz nach dem Zweiten Weltkrief veröffentlichte der große britische Literaturwissenschaftler und -kritiker F.R. Leavis einen schmalen Band mit dem unscheinbaren Titel The Great Tradition. Darin nahm er sich vor, sämtliche Prosaautoren der englischsprachigen Literaturgeschichte näher zu beleuchten, die einen nachhaltigen … Weiterlesen

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Umberto Eco, „Nullnummer“ (2015), oder: „Das Foucaultsche Pendel“ light

Vor 28 Jahren erschien der Roman Das Foucaultsche Pendel des damals 56 Jahre alten italienischen Schriftstellers Umberto Eco. Darin spürten drei befreundete Verlagsmitarbeiter einer die Welt über Jahrhunderte umspannenden Mega-Verschwörung nach, wobei ihnen ihre Recherchen zusehends entgleiten. Der Roman setzt … Weiterlesen

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„Ich singe, was ich seh'“: Jochen Distelmeyers Debütroman „Otis“ (2015)

Jochen Distelmeyer. Blumfeld. Sänger. Pop-Kultur. Diskurspop. Debütroman. Hamburger Schule. Mit diesen und ähnlichen Begriffen sowie unter Zuhilfenahme von diversen Rezensionen zu Otis ließe sich ohne Mühe ein Bingo-Spiel erstellen: Wann immer die gelesene Kritik einen dieser Begriffe nennt, kreuzt man … Weiterlesen

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Abschließen nicht vergessen: Thomas Hürlimanns Novelle „Fräulein Stark“ (2001)

Von barocker Fülle ist die Sprache in der 2001 erschienenen Novelle Fräulein Stark des Schweizer Schriftstellers Thomas Hürlimann. Die Sprache ist dem Inhalt der Novelle angemessen, spielt diese doch im „schönsten nicht-kirchlichen Barockraum der Schweiz“, wie es auf der Webseite … Weiterlesen

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Auf der Suche nach Sinn: Tom McCarthys Roman SATIN ISLAND (2015)

„Me? Call me U.“ Wenn Literaturwissenschaftler Romane schreiben, darf man in der Regel einen großen Anspielungsreichtum erwarten, unzählige Zitate, so wie die Selbstbezeichnung des Ich-Erzählers in Tom McCarthys neuem Roman, Satin Island, der es vorige Woche auf die Longlist des … Weiterlesen

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Gerhart Hauptmann, Einsame Menschen (1891)

Gerhart Hauptmann war ein Vielschreiber. Daher verwundert es nicht, dass es eine Vielzahl literarischer Werke Hauptmanns gibt, die nur einem kleinen Publikum bekannt sind. Denn ist von Gerhart Hauptmann die Rede, denken die meisten sofort an Die Weber, an Bahnwärter … Weiterlesen

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